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2008
 
Hofkirchen HOFKIRCHEN
Bebauungskonzept Markt – Schulstrasse
 
2007
 
Freistadt FREISTADT
Masterplan Am Stieranger
Neumarkt i.M. NEUMARKT I.M.
Bebauungskonzept Pillhofer
Hagenberg - Pregarten - Wartberg HAGENBERG - PREGARTEN - WARTBERG
Masterplan Regionale Mitte
Kirchberg-Thening KIRCHBERG-THENING
Innen-Entwicklungskonzept
Unterweitersdorf UNTERWEITERSDORF
Studie Ortszentrum
Haslach HASLACH
Machbarkeitsstudie Bezirkaltenheim
 
2006
 
Lichtenberg LICHTENBERG
Studie Ortszentrum
Linz LINZ
Wettbewerb Frachtenbahnhofsareal
Kirchberg-Thening - Innen-Entwicklungskonzept
Erarbeitung einer Baulückenanalyse für das gesamte Gemeindegebiet sowie Erstellung von Bebauungskonzepten für zentrumsnahe Teilbereiche als Grundlage für die erforderliche Öffentlichkeitsarbeit sowie für weiterführende Planungsschritte

(Bearbeitung im Rahmen der Förderaktion "Flächensparende Baulandentwicklung in Gemeinden" des Landes Oö)

Funktions- und Dichtekonzept Erschliessungskonzept Thening-Nord Schwarzplan Wartberg-Süd Schaubild Wartberg-Süd Schaubild Wohnbau Thening-Ost

Definition und Verträglichkeit von Innenentwicklung

Unter Innenentwicklung wird die Erweiterung und Mobilisierung von Nutzungspotenzialen im Innenbereich und in überplanten Bereichen einer Gemeinde verstanden.

Zielsetzung ist, die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme konstant bei allen Planungsschritten zu verwirklichen und damit gleichzeitig die Infrastrukturkosten entsprechend zu senken ("Kostenwahrheit bei Neuerschließungen").

Ökologische Verträglichkeit

Kernargument für die Innenentwicklung sind die hohen ökologischen Kosten der Inanspruchnahme von Freiraum im Außenraum für bauliche Zwecke. Innenentwicklung mit dem Ziel einer kompakten, nutzungsgemischten Siedlungsstruktur kann zu einer Dämpfung von Siedlungserweiterungen im Außenbereich und zur Eindämmung des Verkehrs beitragen.
Zudem ermöglicht sie eine bessere Ausnutzung bestehender Infrastrukturen und Gebäude und damit eine Senkung des Bedarfs an neuen Nutzflächen im Innenbereich.

Innenentwicklung ist nicht per se umweltverträglich. Insbesondere in bereits verdichteten Siedlungsbereichen kann eine weitere bauliche Verdichtung mit erheblichen ökologischen Funktionseinbußen einhergehen.
Erforderlich ist ein planerisches Gesamtkonzept, das nicht allein baulich orientiert ist, sondern Verdichtungsmaßnahmen mit einer umfassenden Qualifizierung des Siedlungsbestandes verbindet, u. a. durch Maßnahmen der Nutzungsanreicherung in monofunktionalen Bereichen, der Wohnumfeldverbesserung sowie der Ausweitung und Aufwertung des öffentlich nutzbaren Freiraumbestandes.

Soziale Verträglichkeit

Die Frage der sozialen Verträglichkeit der Innenentwicklung ist entscheidend davon abhängig, ob Innenentwicklung als reine Verdichtungsstrategie oder vielmehr als ein Ansatz einer umfassenden städtebaulichen Erneuerung des Bestandes angesehen wird. Nachverdichtungsvorhaben waren in der Vergangenheit wiederholt mit erheblichen Vorbehalten der betroffenen Bevölkerung konfrontiert.

Ökonomische Verträglichkeit

Die Gewinnung und Mobilisierung von Baurechten über Innenentwicklungsmaßnahmen gilt als weitaus kostengünstiger als das Bauen im Außenbereich, da Neubauten im Bestand an bereits existierende Infrastrukturen angeschlossen werden oder bestehende Einrichtungen mitnutzen können. Im Gegensatz dazu fallen im Außenbereich hohe öffentliche Infrastrukturkosten an.

Zielsetzungen und Inhalte

  • Schließen von Baulücken und mobilisieren von Innenentwicklungspotentialen
  • Fortsetzen bisheriger innovativer Siedlungsansätze in verdichteter Flachbauweise
  • Stärkung des Hauptsiedlungsraumes als Maßnahme zur Förderung der Gemeindeidentität
  • Entwicklung von flächensparenden Bebauungskonzepten in vorwiegend verdichteter Flachbauweise für zentrumsnahe Entwicklungsflächen im Bereich der Ortschaften Kirchberg und Thening